Mathematische Höhenflüge - 2017

Das Schuljahr 2016/17 ist das bisher 3. Jahr, indem die Mathematik Olympiade am BG/BRG Lienz stattfindet und die Erfolge beginnen sich einzustellen. In zwei Stunden pro Woche können SchülerInnen in der „Mathematik-Olympiade“ zusätzliches Wissen erwerben und ihre Fähigkeiten in Wettbewerben erproben. Die Kurswettbewerbe entscheiden, wer das Gymnasium vertreten darf.

 

Landesmeisterschaft für Anfänger - Anja Korber wird Landesmeisterin

Von links: Dominic Prugger, Elias Zwischenberger, Anja Korber, Kristin Putz,
Melanie Mattersberger, Mag. Amon Hannes

 

Während die Viertklässlerin Melanie Mattersberger (4b) in der Tirolwertung auf Platz 6 landet – mit einer von insgesamt nur zwei vergebenen „honorable mentions“ für vollständig gelöste Beispiele – kann sich Putz Kristin (5b) sogar auf Platz drei vorkämpfen. Die wohl bemerkenswerteste Leistung erreichte jedoch Anja Korber (5c). Ihr gelang es, sämtliche TeilnehmerInnen aus Tirol und Vorarlberg hinter sich zu lassen, und somit den Landesmeistertitel für sich zu beanspruchen.

 

Im Nachwuchsteam befinden sich noch Dominic Prugger (5a), Elias Zwischenberger (5a), Anna Rastner (5a) und Johanna Lobenwein (4c). 

 

Gebietswettbewerb für Fortgeschrittene – 3 von 5 kommen weiter!

Von links: Johannes Brugger, Elias Walder, Florian Lang,
Markus Reibnegger, Tamara Kügler

 

Die 5 besten Fortgeschrittenen durften beim Gebietswettbewerb in Obertraun teilnehmen. Tamara Kügler und Johannes Brugger verpassten bei ihrem ersten Antritt den Aufstieg.

 

Aber Markus Reibnegger schaffte mit 14 Punkten den Endrang 15 unter 61 TeilnehmerInnen und zog so ein Ticket für den Bundeswettbewerb. Ebenso Elias Walder, der auf die Teilnahme an der Schulschach-Landesmeisterschaft verzichtete, um am Mathe-Contest teilnehmen zu können. Er erreichte bei seinem ersten Antritt sogar 20 Punkte und Platz 8. Und Florian Lang reiste von seinem Sieg im Landeswettbewerb der Physik-Olympiade direkt zum Gebietswettbewerb der Mathematik-Olympiade, um dort mit 21 Punkten auf Platz 6 zu kommen. Alle drei durften somit eine Fortbildung vom 21. bis 30. April in Raach genießen. Dort übernahmen Universitätsprofessoren die Arbeit der Mathematiklehrer. Eine ideale Gelegenheit, um Kontakte zu verschiedenen Universitäten zu knüpfen.
Am 30. April folgte eine Zwischenprüfung – der Bundesbewerb Teil 1.

 

Bundesbewerb – Teil 1

Nach 9 Tagen Vorbereitungszeit in Raach durften sich die besten Österreicher erneut in einem Wettstreit messen. Während Markus Reibnegger auf Platz 33 von 40 landete, konnte sich Elias Walder auf dem 23. Platz einreihen. Florian Lang erreichte sogar den 13. Endrang!

 

Nur die besten Schüler durften bleiben, in diesem Fall traf das sowohl Elias, als auch Florian. Beide haben sich zu einem weiteren Intensivkurs vom 15. bis 26. Mai qualifiziert. Florian hat jedoch dankend abgelehnt, weil er zu diesem Zeitpunkt beim Bundesbewerb der Physikolympiade teilnehmen wollte. Somit war Elias der einzige Vertreter beim Bundesbewerb – Teil 2.

 

von Links: HR Dr. Ursula Strobl, Markus Reibnegger, Mag. Amon Hannes,
Florian Lang, Dr. Martin Brunner, Elias Walder

 

Bundesbewerb – Teil 2

Vier Doppelstunden Mathematik pro Tag und täglichen "freiwilligen" Abendvorlesungen – Elias genoss die „schulfreie“ Zeit und trat am 25. Mai zum Abschlussbewerb an. Er schrammte haarscharf am Ticket für die Teilnahme an der MEMO (mitteleuropätische Mathematik-Olympiade) vorbei.

Elias landete punktegleich mit Nadja Vohradsky aus Innsbruck und Stefanie Rauch aus Feldkirch auf Platz 17. Die beiden Damen dürfen zur MEMO fahren, weil sie beim ersten Teil des Bundesfinales mehr Punkte als Elias erreichten. Elias ist der erste Ersatzmann für die MEMO, die im Sommer stattfinden wird.